Schiefling

Das Bergdorf Schiefling bei Bad St. Leonhard profitierte einst vom Bergbau. Bereits 1780 richtete dort der wohlhabende Kaufmann Michael Prasser eine Privatschule ein. Damit folgte er als einer der Ersten im Lavanttal den Empfehlungen des Kaiserhauses, das zu jener Zeit eine grundlegende Reform des Bildungswesens im ländlichen Raum durchführte. 1815 wurde im Schieflinger Mesnerhaus eine öffentliche Volksschule eröffnet.

Im Zweiten Weltkrieg entging der Ort nur knapp der Zerstörung. Fliegerbomben wurden abgeworfen, verfehlten jedoch ihr Ziel und richteten außerhalb des Dorfes nur relativ geringe Schäden an. Seit 1973 gehört die ehemals eigenständige Gemeinde Schiefling zur Stadtgemeinde Bad St. Leonhard.

Sehenswert ist u.a. die spätbarocke Pfarrkirche St. Aegid. Sie ist bereits im 15. Jahrhundert erwähnt, stammt in ihrer heutigen Form aber großteils aus dem 18. Jahrhundert. Der Westturm ist im Kern noch gotisch und trägt ein Spitzhelmdach.

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