Paracelsus im Lavanttal

„Im Lavanttal im Herzogtum Kärnten sind zahlreiche Sauerbrunnen mit trefflichen arzneiischen Kräften begabet, von welchen Kräften zu schreiben, ich mir vorgenommen“, schrieb Paracelsus. Der große Arzt und Naturforscher, der 1493 in Einsiedeln im Kanton Schwyz geboren wurde und seine Jugendjahre in Kärnten verbrachte, durchwanderte im Laufe seines Lebens fast ganz Europa und hinterließ in vielen Ländern die Spuren seines heilsamen Wirkens.

Als Paracelsus 1538, drei Jahre vor seinem Tod, wieder nach Kärnten zurückkehrte, soll er sich auch für einige Zeit im Oberen Lavanttal, im Umkreis der Stadt Bad St. Leonhard aufgehalten haben. Im Gold- und Silberbergbaugebiet Kliening erforschte er die Berufskrankheiten der Bergknappen und untersuchte die zahlreichen Brünnl und Quellen, um die wahren Ursachen ihrer heilsamen Wirkung zu ergründen. Vor allem das kostbare Preblauer Heil- und Mineralwasser, als „Preblauer“ seit Jahrhunderten weithin bekannt und geschätzt. soll er damals einer ersten Analyse unterzogen haben.

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